Übersicht Auskunfts- und Beratungsangebote - staatliche Institutionen
Brandenburg
Inhaltsverzeichnis
- Zentrale Adoptionsstelle Berlin-Brandenburg (ZABB) beim MBJS – Herkunftssuche
- Stadtverwaltung der Landeshauptstadt Potsdam, Bereich Hoheitliche Jugendhilfe, Arbeitsgruppe Adoptionen
- Das Stasi-Unterlagenarchiv im Bundesarchiv, Außenstelle Frankfurt/Oder
- Die Beauftragte des Landes Brandenburg zur Aufarbeitung der Folgen der Kommunistischen Diktatur (LAKD)
Zentrale Adoptionsstelle Berlin-Brandenburg (ZABB) beim MBJS – Herkunftssuche
In Fällen von vermuteten Zwangsadoptionen können sich betroffene Personen von der zentralen Adoptionsstelle Berlin-Brandenburg an die örtlich zuständigen Jugendämter vermitteln lassen. Betroffene erhalten dort Unterstützung bei der Recherche nach entsprechenden Akten, die unter Einhaltung der gesetzlichen Regelungen eingesehen werden können. Außerdem können sie sich bei den Jugendämtern über ihre Rechte und Handlungsmöglichkeiten informieren und werden bei Versuchen der Kontaktaufnahme zu ihren leiblichen Verwandten unterstützt.
Stadtverwaltung der Landeshauptstadt Potsdam, Bereich Hoheitliche Jugendhilfe, Arbeitsgruppe Adoptionen
Die gemeinsame Adoptionsvermittlungsstelle der Jugendämter Potsdam, Teltow-Fläming, Potsdam-Mittelmark und Havelland unterstützt und berät neben der Adoptionsvermittlung ebenso die Familie auch nach dem Abschluss der Adoption und begleitet die Adoptierten auf der Suche nach ihrer Herkunft.
- Adoptionen Potsdam/Teltow-Fläming: 0331 289-2328
- Adoptionen Potsdam/Potsdam-Mittelmark: 0331 289-2484
- Adoptionen Potsdam/Havelland: 0331 289-2327
- Adoptionen Potsdam/Potsdam-Mittelmark: 0331 289-2556
- Adoptionen Potsdam/Potsdam-Mittelmark/Brandenburg an der Havel: 0331 289-2326
Das Stasi-Unterlagenarchiv im Bundesarchiv, Außenstelle Frankfurt/Oder
Am 17. Juni 2021 ist die organisatorische Zuständigkeit für das Stasi-Unterlagen-Archiv vom Bundesbeauftragten für die Unterlagen des Staatssicherheitsdienstes der ehemaligen DDR (BStU) auf das Bundesarchiv übergegangen. Das Stasi-Unterlagen-Gesetz gilt weiter, die Akteneinsicht ist unverändert möglich. Die Stasi-Akten verbleiben in Berlin und in den östlichen Bundesländern.
Das Archiv bewahrt und erschließt die 1990 sichergestellten Akten des ehemaligen Ministeriums für Staatssicherheit der DDR (MfS). Auf der Grundlage des Ende 1991 in Kraft getretenen Stasi-Unterlagen-Gesetzes können Privatpersonen Einsicht in die Akten beantragen, die die Staatssicherheit über sie angelegt hat. Unter bestimmten Voraussetzungen können auch nahe Angehörige von vermissten oder verstorbenen Personen die Unterlagen einsehen. Die Aktenrecherche und -einsicht ist für Betroffene, Dritte und nahe Angehörige kostenlos. Antragsformulare sind an allen Standorten des Stasi-Unterlagen-Archivs erhältlich, werden auf telefonische Anfrage per Post verschickt und stehen unter www.stasi-unterlagen-archiv.de/akteneinsicht/privatpersonen als Download zur Verfügung. Eine Antragstellung online ist möglich. Die Bürgerberatung beantwortet Fragen und unterstützt bei der Antragstellung an allen Standorten.
Die Beauftragte des Landes Brandenburg zur Aufarbeitung der Folgen der Kommunistischen Diktatur (LAKD)
Die Beauftragte und ihre Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter sind Ansprechpartner für Bürgerinnen und Bürger des Landes Brandenburg, die in der SBZ und DDR in der Zeit von 1945 bis 1990 verfolgt wurden. Die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter beraten und unterstützen unter anderem
- bei der Antragstellung, Einsicht und Herausgabe von Akten des Staatssicherheitsdienstes
- bei der Suche nach Wegen des Umgangs mit der belastenden Vergangenheit
- bei der Suche nach persönlichen Unterlagen, die die politische Verfolgung oder den rechtsstaatswidrigen Eingriff in das Leben des Einzelnen dokumentieren.